CDU ist wertkonservativ, christlich sozial und wirtschaftsliberal.


Angesichts der aktuellen Debatte um die politische Ausrichtung der CDU hat der badische Bundestagsabgeordnete Axel E. Fischer zu mehr Gelassenheit geraten.

Fischer: „Wenn wir den Anspruch der Volkspartei aufrechterhalten wollen, brauchen wir Wahlergebnisse von deutlich über 40 Prozent. Diese sind jedoch im kommenden Jahr durchaus erreichbar, wenn wir als CDU zu unseren Wurzeln zurückkehren. Ich rate daher zu mehr Gelassenheit. Die CDU ist nach wie vor wertkonservativ, christlich sozial und wirtschaftsliberal. Wenn dieses Profil vor Ort nicht mehr erkannt wird, dann wird es schwierig. Natürlich fehlen mit Friedrich Merz und bald auch mit Roland Koch ausgewiesene Experten, die wertkonservativ und wirtschaftsliberal aufgestellt waren. Hier haben wir in der Außendarstellung aktuell Nachholbedarf, doch in der CDU sind auch diese beiden Strömungen nach wie vor stark ausgeprägt.“

Fischer: „Die CDU muss ihre Politik in der Berliner Koalition und in den Bundesländern deutlich stärker mit Grundwerten verbinden, um das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. Wir müssen für unsere Wähler wieder berechenbarer werden. Die pragmatische Lösung bei tagesaktuellen Fragen darf nicht Überhand nehmen. Sonst wird nicht hinreichend klar, von welchen Prinzipien wir uns leiten lassen.“

Fischer: „Die CDU muss auch ihre Sozialpolitik wieder stärker an der christlichen Soziallehre ausrichten. In Zukunft muss bei allen Entscheidungen der Koalition der Grundsatz erkennbar bleiben, dass die CDU für Eigenverantwortung, Solidarität und Subsidiarität gleichermaßen steht. Nur dann kommt sie zu alter Stärke zurück. Das Sparpaket der Bundesregierung muss deshalb die arbeitende Bevölkerung entlasten und muss das Sparen auf der Ausgabenseite stärker betonen. Auch die Debatte um einen höheren Spitzensteuersatz muss endliche ein Ende haben. Neiddiskussionen bringen uns keinen Schritt weiter. Sparen bedeutet nicht Einnahmen zu erhöhen, sondern Ausgaben zu senken.“

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Politik

Eine Antwort zu “CDU ist wertkonservativ, christlich sozial und wirtschaftsliberal.

  1. Sophie

    Wenn die CDU es schafft, die Aufgabe der Sozialpolitik nicht mit immer mehr Geld für Leistungsempfänger zu verknüpfen, sondern endlich zur katholischen und evangelischen Soziallehre zurück zu finden, hat sie Chancen, wieder Ergebnisse von über 40 Prozent zu gelangen.

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